Anleitung

Zuletzt aktualisiert: August 2026

Die 7 besten Foto-Tresor-Apps
für das iPhone 2026.

Ein Foto-Tresor sollte mehr tun, als einen Code vor deine Aufnahmen zu setzen. Nur drei der sieben Apps dokumentieren hier eine konkrete Verschlüsselungsmethode für Dateien auf dem Gerät. Diese Anleitung vergleicht alle sieben danach, was die Dateien schützt, wer bei der Wiederherstellung helfen kann und was der jeweilige Anbieter tatsächlich dokumentiert.

So vergleichst du sie

Zwei Fragen decken fast alles Wichtige ab.

Erstens: Ist die Datei verschlüsselt oder nur gesperrt? Eine PIN, ein Passwort oder Face ID kann die App sperren. Die Datei selbst bleibt normalerweise unverändert und unverschlüsselt. Weniger Apps verschlüsseln auch die Datei und verwenden dieselbe PIN oder dasselbe Muster, um den Schlüssel zu erstellen. Nur diese Apps halten deine Dateien unlesbar, wenn jemand auf anderem Weg darauf zugreift, etwa über eine Sicherung oder ein Kabel an deinem Handy.

Zweitens: Wer außer dir kann diesen Schlüssel erhalten? Ein Konto, das an eine E-Mail-Adresse gebunden ist, bedeutet normalerweise, dass ein Server des Anbieters Teil des Wiederherstellungswegs ist. Das kann praktisch sein, schafft aber auch einen Support-, Rechts- und Angriffsweg außerhalb deines Handys. Eine App ohne Anbieter-Konto oder -Server hat keinen vom Anbieter kontrollierten Zurücksetzungsweg.

Andere Funktionen wie Ordner, Designs und die Anzahl der Alben können nützlich sein, ändern aber keine dieser beiden Antworten. Diese Anleitung wendet beide Fragen auf die Apps an, nach denen am häufigsten gefragt wird, und verwendet nur deren eigene Aussagen.

Die kurze Antwort

Nur drei der sieben Apps nennen hier eine konkrete Verschlüsselungsmethode für Dateien auf dem Gerät: ArkWarden, Keepsafe und LockMyPix. Die anderen vier beschreiben stattdessen eine Bildschirmsperre, eine Verbergungsfunktion oder die Verschlüsselung einer Sicherung. Hier ist die praktische Auswahl:

  1. Am besten für Dateiverschlüsselung und Unabhängigkeit vom Anbieter: ArkWarden. Jede Datei wird auf dem Gerät verschlüsselt, mit einer Wiederherstellungsphrase statt einer Zurücksetzung per E-Mail. Es ist kein ArkWarden-Konto, keine E-Mail-Adresse und kein ArkWarden-Server erforderlich. Der Verschlüsselungscode ist Open Source, sodass sich die wichtigsten Aussagen prüfen lassen.
  2. Am besten mit Cloud-Konto: Keepsafe. Echte AES-Verschlüsselung auf dem Gerät, aber laut eigener Dokumentation nicht wissensfrei und in bestimmten Fällen mit Zugriff auf Daten.
  3. Am besten für dokumentierte Verschlüsselung mit optionaler Kontowiederherstellung: LockMyPix. Nennt einen echten Algorithmus, der beim Import angewendet wird. Der optionale Wiederherstellungsweg per E-Mail verwendet die Server des Anbieters.
  4. Am besten, um Fotos vor flüchtigen Blicken zu verbergen: Apples kostenloses verstecktes Album. Es verändert die Sichtbarkeit, nicht die Dateiverschlüsselung.

Wie diese Anleitung die Apps einordnet

Die Einordnung basiert auf zwei Fragen, nicht auf der Anzahl der Funktionen in einem App-Store-Screenshot:

  • Dateischutz: Nennt die App eine konkrete Methode, die die gespeicherte Datei ohne Schlüssel unlesbar macht?
  • Schlüsselkontrolle: Hängt die Wiederherstellung vom Anbieter, einem Konto oder einer E-Mail-Adresse ab, oder bleibt der Zugriff bei dir?

Zuletzt geprüft: August 2026. Wir haben den aktuellen App-Store-Eintrag und die öffentliche Dokumentation jeder App gelesen. Aussagen der Anbieter sind im Abschnitt „Quellen“ verlinkt. Wenn ein Anbieter ein technisches Detail nicht dokumentiert, sagt diese Anleitung das ausdrücklich, statt Schweigen als Beweis zu behandeln.

Sieben Apps, zwei Fragen

Wie jede App beide Fragen beantwortet.

Die Angaben stammen aus dem jeweiligen App-Store-Eintrag oder der öffentlichen Dokumentation und sind unten im Abschnitt „Quellen“ verlinkt.

App Wird die Datei selbst unlesbar? Wer außer dir könnte den Schlüssel erhalten?
ArkWarden
Ja. Der Hauptschlüssel wird durch ein Muster entsperrt, AES-256-GCM pro Datei.
Kein Anbieter-Konto und kein ArkWarden-Server. Die Wiederherstellung bleibt bei dir.
Keepsafe
Ja. 256-Bit-AES wird auf dem Gerät im Ruhezustand angewendet.
Keepsafe laut eigener Dokumentation. Konto und Server gehören zum Dienst.
LockMyPix
Ja. AES-CTR 256 wird beim Import angewendet.
~
Niemand bei der einfachen Nutzung. Die optionale Wiederherstellung per E-Mail bringt einen Server ins Spiel.
Private Photo Vault
~
Nur für die Cloud-Vault-Sicherung. Lokale Dateien sind durch eine PIN geschützt, nicht verschlüsselt.
Der Anbieter für Cloud Vault und die Passwortwiederherstellung.
Calculator#
~
Nicht angegeben. Im Eintrag wird keine Verschlüsselungsmethode genannt.
Der Anbieter. Für die Passwortwiederherstellung ist eine E-Mail erforderlich.
SPV Photo Vault
~
Nicht angegeben. Die Beschreibung nennt nur den PIN-Schutz.
Laut eigener Aussage werden keine Daten auf einem Server gespeichert.
Apples verstecktes Album
~
Nicht dokumentiert. Dateien bleiben in Fotos. Das Album öffnet sich mit dem Gerätecode.
~
Apple, wenn Fotos in iCloud aktiviert ist.

Preise ändern sich häufiger als Verschlüsselungsarchitekturen. Prüfe den jeweiligen App-Store-Eintrag für den aktuellen Preis und die Abonnementbedingungen.

Eine nach der anderen

Was jede App tatsächlich tut.

Geordnet von stark nach schwach anhand der beiden Fragen, die diese Anleitung untersucht.

Der Verschlüsselungscode ist öffentlich.

ArkWarden ist die einzige App in diesem Vergleich, deren Kernstück der Verschlüsselung zur Prüfung veröffentlicht ist. Du kannst nachlesen, wie Dateien verschlüsselt, wie der Hauptschlüssel geschützt und wie die Wiederherstellung umgesetzt wird, statt dich nur auf eine Marketingbeschreibung zu verlassen.

Umfang und Code von Open Source ansehen oder die vollständige Sicherheitsübersicht lesen.

Keepsafe

Am besten für Cloud-Komfort
Datei ohne Schlüssel unlesbar: Ja. Keepsafes eigene Support-Dokumentation nennt 256-Bit-AES, die auf dem Gerät im Ruhezustand angewendet wird, nicht nur auf eine Cloud-Sicherung.
Wer sonst kann den Schlüssel erhalten: Keepsafe kann dies laut eigener Dokumentation. Bei der Einrichtung ist ein Konto mit Name und E-Mail erforderlich; außerdem wird angegeben, dass Daten in bestimmten Fällen, etwa bei einer Supportanfrage oder gesetzlichen Verpflichtung, eingesehen oder geteilt werden können.

Das ist eine echte Stärke: Keepsafe beantwortet die erste Frage neben ArkWarden ungefähr so gut wie jede andere App in dieser Anleitung. Konto und Server verändern die zweite Frage, nicht die Verschlüsselungsmethode selbst.

Geeignet für: Menschen, die dokumentierte Verschlüsselung auf dem Gerät mit kontobasierter Wiederherstellung und Cloud-Funktionen möchten. Vollständiger Vergleich: ArkWarden im Vergleich mit Keepsafe.

LockMyPix

Am besten für optionale Wiederherstellung
Datei ohne Schlüssel unlesbar: Ja. AES-CTR 256 wird laut den eigenen Materialien von LockMyPix beim Import auf jede Datei angewendet.
Wer sonst kann den Schlüssel erhalten: Niemand bei der einfachen Nutzung, da kein Konto erforderlich ist. Es gibt jedoch einen optionalen Wiederherstellungsweg per E-Mail, bei dem die Server von LockMyPix beteiligt sind.

LockMyPix nennt einen echten, konkreten Algorithmus und unterscheidet sich dadurch von den meisten Apps in dieser Anleitung. Das Wiederherstellungskonzept umfasst neben der E-Mail-Option auch ein Offline-Ersatzpasswort. Die Serverabhängigkeit ist also optional und nicht zwingend.

Geeignet für: Menschen, die eine benannte Dateiverschlüsselung und die Wahl zwischen Offline-Ersatz und Wiederherstellung per E-Mail möchten. Vollständiger Vergleich: ArkWarden im Vergleich mit LockMyPix.

Private Photo Vault

Am besten für vertrauten PIN-Zugriff
Datei ohne Schlüssel unlesbar: Nur für die optionale Cloud-Vault-Sicherung. Lokale Dateien bei deaktiviertem Cloud Vault sind laut eigener FAQ durch eine PIN geschützt, nicht einzeln verschlüsselt.
Wer sonst kann den Schlüssel erhalten: Private Photo Vault für den Cloud-Vault-Zugriff und die Passwortwiederherstellung; beides erfordert ein Konto.

Der wichtige Unterschied liegt zwischen täglicher Speicherung und Sicherung. Die Verschlüsselungsaussage in den eigenen Materialien von Private Photo Vault bezieht sich ausdrücklich auf die Sicherungsfunktion und nicht darauf, wie Dateien sonst auf dem Gerät gespeichert werden.

Geeignet für: Menschen, die eine vertraute Fotosperre mit PIN und eine optionale Cloud-Sicherung möchten. Vollständiger Vergleich: ArkWarden im Vergleich mit Private Photo Vault.

Calculator#

Am besten für Tarnung
Datei ohne Schlüssel unlesbar: Nicht angegeben. Der Eintrag beschreibt Verbergen, Sperren und Passwortschutz, nennt aber keinen Verschlüsselungsalgorithmus.
Wer sonst kann den Schlüssel erhalten: Calculator#, da für die Passwortwiederherstellung eine registrierte E-Mail erforderlich ist.

Das getarnte Taschenrechner-Symbol löst ein anderes Problem als Verschlüsselung: Es verhindert, dass jemand bemerkt, dass die App existiert. Das ist unabhängig davon, ob die darin enthaltenen Dateien geschützt sind, sobald sie jemand findet.

Geeignet für: Menschen, denen ein getarntes App-Symbol wichtiger ist als ein dokumentiertes Verschlüsselungskonzept. Vollständiger Vergleich: ArkWarden im Vergleich mit Calculator#.

SPV Photo Vault

Am besten für Einfachheit ohne Server
Datei ohne Schlüssel unlesbar: Nicht angegeben. Die Beschreibung nennt PIN-Schutz als einzige Methode und erwähnt nirgendwo eine Verschlüsselungsmethode.
Wer sonst kann den Schlüssel erhalten: Laut eigener Beschreibung niemand. Dort steht, dass keine Daten auf einem Server gespeichert werden.

SPV beantwortet die zweite Frage laut veröffentlichter Beschreibung ungefähr so gut wie ArkWarden: ohne Beteiligung eines Servers. Die erste Frage, was eine Datei innerhalb der App schützt, wird in der Beschreibung nicht beantwortet.

Geeignet für: Menschen, die eine einfache Aussage ohne Server möchten und keine dokumentierte Dateiverschlüsselungsmethode benötigen. Vollständiger Vergleich: ArkWarden im Vergleich mit SPV.

Apples verstecktes Album

Integriert und kostenlos
Datei ohne Schlüssel unlesbar: Apple dokumentiert keinen eigenen Schlüssel für das versteckte Album, der von der Geräteauthentifizierung unabhängig ist. Apples eigene Dokumentation beschreibt, dass Fotos aus der Hauptmediathek verschoben und das Album mit Face ID, Touch ID oder deinem Code geschützt werden. Die Dateien bleiben in der Fotos-Mediathek. Der Datenschutz von iOS verschlüsselt sie weiterhin mit individuellen Dateischlüsseln.
Wer sonst kann den Schlüssel erhalten: Apple dokumentiert keinen eigenen Verschlüsselungsschlüssel für das versteckte Album. Das Album öffnet sich mit Face ID, Touch ID oder dem iPhone-Code. Apple kann über iCloud auf die Fotos zugreifen, wenn die Synchronisierung aktiviert und der erweiterte Datenschutz deaktiviert ist.

Das versteckte Album ist keine App, die du installierst, aber die erste Option, die die meisten Menschen ausprobieren. Es verändert die Sichtbarkeit, nicht den Dateischutz. Die Fotos bleiben in der Fotos-Mediathek. Wenn Fotos in iCloud aktiviert ist, werden sie mit dieser Mediathek synchronisiert und nicht zusätzlich in der iCloud-Sicherung gespeichert.

Geeignet für: ausgewählte Fotos aus der normalen Fotos-Ansicht herauszuhalten, ohne eine weitere App zu installieren. Es ist kein Tresor für Dateiverschlüsselung. So findest du es in Fotos: versteckte Fotos auf dem iPhone. Ob sie synchronisiert werden: Werden versteckte Fotos mit iCloud synchronisiert? Vollständiger Vergleich: ArkWarden im Vergleich mit Apples verstecktem Album.

Diese Antworten geben wieder, was in den eigenen Materialien der jeweiligen App steht, nicht die Ergebnisse eines unabhängigen Tests der App selbst.

Weitere Fragen von Käufern

Verschlüsselung ist nur ein Teil der Entscheidung.

Bewahren Foto-Tresor-Apps Dateien in voller Auflösung auf?

Manche tun das, manche kodieren Dateien neu und viele Einträge sagen nichts dazu. Die Verschlüsselung selbst verringert die Qualität nicht. Wenn eine Datei aus Fotos oder Dateien in ArkWarden importiert wird, werden die ursprünglichen Bytes auf dem Gerät verschlüsselt. Ein in der App aufgenommenes Foto oder Video folgt dem von iOS verwendeten Kameraformat, bevor es verschlüsselt wird.

Kann ein Foto-Tresor ohne Konto oder Internet funktionieren?

Ja. Ein lokaler Tresor kann Dateien ohne Anbieter-Konto entsperren und schützen. ArkWarden benötigt für Entsperrung oder Wiederherstellung kein Konto, keine E-Mail-Adresse und keinen ArkWarden-Server. Die Wiederherstellungsphrase wird auf dem Gerät erzeugt und von dir aufbewahrt. Eine optionale Sicherung ist eine separate Entscheidung und keine Voraussetzung für die tägliche Nutzung.

Was passiert, wenn jemand eine Kopie der Dateien deines Handys erhält?

Eine Bildschirmsperre steuert nur, was die App anzeigt. Dateiverschlüsselung schützt die gespeicherten Daten selbst. ArkWarden speichert verschlüsselte Dateien und einen verschlüsselten Kategorieindex. Ein kopierter Tresor enthält daher keine normalen Fotos, Videos, PDFs oder Audiodateien, die einfach geöffnet werden können.

Für deine Entscheidung: Wähle ein verstecktes Album, wenn nur die Sichtbarkeit eine Rolle spielt, eine kontoabhängige App, wenn die Wiederherstellung aus der Cloud Priorität hat, oder ArkWarden, wenn Dateien, Wiederherstellungsweg und Anbieterzugriff gleichermaßen wichtig sind.

Über die zwei Fragen hinaus

Funktionen, die die Entscheidung verändern.

✓ Dokumentiert    ✗ Als nicht verfügbar dokumentiert    ~ Teilweise oder nicht angegeben

App Keine Werbung Open Source Wiederherstellung ohne Konto Alternativer/Täuschungs-Tresor
ArkWarden
Nur durch direkte Zahlungen finanziert
Verschlüsselungscode öffentlich
BIP-39-Phrase, auf dem Gerät erzeugt
Wing: ein zweiter echter Tresor mit eigenem Muster
Keepsafe
Kostenlose Basic-Stufe werbefinanziert
Quellcode nicht offen
Wiederherstellung nur über Konto-E-Mail
~
Decoy Vault, nur Premium, Export/Import erforderlich
LockMyPix
~
Nicht angegeben
Quellcode nicht offen
~
Offline-Ersatzpasswort verfügbar; keine Wiederherstellungsphrase
~
Fake Vault, separates Passwort, Schlüsselweitergabe nicht angegeben
Private Photo Vault
Kostenlose Stufe werbefinanziert
Quellcode nicht offen
Wiederherstellung über registrierte E-Mail
~
Decoy Password öffnet eine leere Ansicht, keinen vollständigen Tresor
Calculator#
Kostenlose Version werbefinanziert
Quellcode nicht offen
Wiederherstellung über registrierte E-Mail
~
Nicht angegeben. Der Verbergemodus simuliert einen Fehlerbildschirm.
SPV Photo Vault
Kostenlose Stufe mit In-App-Käufen
Quellcode nicht offen
Nicht angegeben; Daten werden mit der App gelöscht
~
In der eigenen Beschreibung nicht angegeben
Apples verstecktes Album
Keine Werbung
Quellcode nicht offen, Teil von iOS
Keine Wiederherstellungsmöglichkeit
Nicht verfügbar

Technische Details für aufmerksame Leser

App Identische Dateien werden unterschiedlich verschlüsselt Dateinamen und Ordnerstruktur ebenfalls verborgen Wo der Schlüssel gespeichert ist
ArkWarden
Jede Datei unabhängig verschlüsselt
Kategorieindex zusammen mit dem Dateiinhalten verschlüsselt
iOS-Schlüsselbund, im Ruhezustand durch die Secure Enclave verschlüsselt
Keepsafe
~
Not stated
~
Not stated
~
Not stated
LockMyPix
~
Not stated
~
Not stated
~
Not stated
Private Photo Vault
Keine Verschlüsselung pro Datei im lokalen Speicher
~
Für den lokalen Speicher nicht angegeben
~
Not stated
Calculator#
~
Not stated
~
Not stated
~
Not stated
SPV Photo Vault
~
Not stated
~
Not stated
~
Not stated
Apples verstecktes Album
~
Nicht als separater Albumschlüssel dokumentiert. Data Protection verschlüsselt Gerätedateien weiterhin.
~
Dateien bleiben in der Fotomediathek
~
Album wird mit Face ID, Touch ID oder Gerätecode geöffnet

Dies ist ein optionaler technischer Anhang. In den meisten Feldern steht „nicht angegeben“, weil diese Detailtiefe in einem App-Store-Eintrag oder einer öffentlichen FAQ nur selten vorkommt. Das bedeutet, dass der Anbieter diese Eigenschaft hier nicht dokumentiert hat. Es rechtfertigt nicht, in die eine oder andere Richtung zu raten.

Über den App-Store-Eintrag hinaus

Worauf du achten solltest, wenn du den Speicher direkt prüfst.

Alles in diesem Leitfaden über andere Apps stammt aus den eigenen Veröffentlichungen der jeweiligen Unternehmen und nicht aus der Installation dieser Apps oder der Untersuchung ihres Speichers. Das ist eine wichtige Einschränkung. Was folgt, ist kein Bericht über von uns gefundene Ergebnisse, sondern eine Beschreibung dessen, was eine tatsächlich verschlüsselte Datei von einer normalen Bilddatei unterscheidet, für den Fall, dass du selbst rechtmäßig Zugriff hast, etwa über eine eigene Gerätesicherung auf einem Computer, den du kontrollierst.

Einige Eigenschaften verraten eine unverschlüsselte Datei, selbst wenn du sie nicht als Bild öffnest:

  • Die Bytes am Anfang der Datei. Bildformate beginnen mit einem festen, erkennbaren Muster, also jedes Mal mit denselben wenigen Bytes. Verschlüsselung entfernt dieses Muster vollständig, weil der Output einer starken Chiffre keine feste Struktur aufweist, nach der man suchen könnte.
  • Eingebettete Metadaten. Ein unverändertes Foto enthält normalerweise noch die Details, die deine Kamera bei der Aufnahme aufgezeichnet hat, etwa wann und mit welchem Gerät das Foto aufgenommen wurde. Eine verschlüsselte Datei enthält nichts Lesbares, weil die Metadaten zusammen mit allem anderen verschlüsselt werden.
  • Der Vergleich der Dateigröße mit dem Original. Eine Datei, die fast ihre ursprüngliche Größe behalten hat, ist ein Hinweis darauf, dass sie nie umgewandelt wurde. Eine echte Verschlüsselung verändert die Byteanzahl geringfügig, weil authentifizierte Verschlüsselung zusätzlichen Speicher benötigt, den die unverschlüsselte Datei nicht hatte.
  • Ob die Daten gemustert oder zufällig wirken. Normale Bilddaten weisen statistische Strukturen auf, die ein geschulter Prüfer oder ein einfaches Skript erkennen kann. Korrekt verschlüsselte Daten tun das nicht, denn Verschlüsselung soll die Datei ohne den Schlüssel unlesbar machen.

Der Speicher von ArkWarden ist so konzipiert, dass Dateiinhalte und Tresormetadaten verschlüsselt werden, bevor sie auf den Datenträger geschrieben werden. Ein gespeichertes Element ist daher keine normale JPEG-, Video-, PDF- oder Audiodatei, die ohne den Tresorschlüssel geöffnet werden kann. Der Verschlüsselungscode ist auf der Open-Source-Seite veröffentlicht.

Bei einer App, deren eigener Eintrag keine Verschlüsselungsmethode nennt, etwa SPV oder Calculator#, kannst du so direkt prüfen und musst nicht aus fehlenden Informationen schließen. Wir haben diese Prüfungen nicht selbst am Speicher dieser Apps durchgeführt. Deshalb kennzeichnen die obigen Tabellen ihre Dateiverschlüsselung als nicht angegeben und nicht als in die eine oder andere Richtung bestätigt.

Bevor du einer App vertraust

Signale, die du bei jeder Tresor-App beachten solltest.

  • Keine genannte Verschlüsselungsmethode. „Sicher“ und „privat“ beschreiben ein Ziel. AES-256 oder ein gleichwertiges Verfahren beschreibt eine Methode. Wenn ein Eintrag nur die erste Art von Begriff verwendet, solltest du das beachten.
  • Passwort-Reset ohne Wiederherstellungsphrase. Die Wiederherstellung des Zugriffs über einen per E-Mail gesendeten Link funktioniert nur, wenn eine Kopie deiner Zugangsdaten außerhalb deines Geräts existiert. Das bedeutet auch, dass darauf ohne dein Gerät zugegriffen werden kann.
  • Werbung in einer Datenschutz-App. Ein Werbenetzwerk erfährt, dass du eine Tresor-App verwendest. Bei einem Datenschutz-Tool ist das eine wichtige Information, die du abwägen solltest.
  • Ein unvermeidbares Konto. Eine mit einer Datenschutz-App verknüpfte E-Mail-Adresse kann auf dich zurückgeführt werden.
  • Cloud-Synchronisierung standardmäßig aktiviert. Wenn Dateien automatisch das Gerät verlassen, solltest du genau wissen, wohin sie gelangen und ob das Ziel sie lesen kann.

ArkWarden wurde mit dem Ziel entwickelt, alle fünf Punkte zu vermeiden: genannte Algorithmen, kein Anbieter-Konto, keine Werbung, eine Wiederherstellungsphrase statt eines E-Mail-Resets und keine Sicherung, die du nicht selbst gewählt hast. Lies die vollständige Sicherheitsübersicht oder den Quellcode, der die Verschlüsselung ausführt.

Quellen

Woher diese Antworten stammen.

Die Angaben zu den einzelnen Apps stammen aus deren eigenen App-Store-Einträgen und öffentlichen Dokumentationen. Die Angaben zur Verschlüsselung von ArkWarden beruhen auf veröffentlichten Standards und dem eigenen Quellcode.

Häufige Fragen

Was Nutzer normalerweise als Nächstes fragen.

Welche zwei Dinge bestimmen tatsächlich, ob eine Foto-Tresor-App sicher ist?
Ob die Datei selbst ohne Schlüssel unlesbar wird und wer außer dir diesen Schlüssel erhalten kann. Ein PIN-Bildschirm beantwortet keine dieser Fragen allein. Wenn eine App eine konkrete Verschlüsselungsmethode nennt, die auf jede Datei angewendet wird, beantwortet das die erste Frage gut. Wenn die App kein Anbieter-Konto und keinen vom Server kontrollierten Zurücksetzungsweg hat, beantwortet das die zweite Frage gut. Die meisten Unterschiede zwischen Tresor-Apps laufen darauf hinaus, wie sie diese beiden Fragen beantworten.
Welche Foto-Tresor-App ist die beste für das iPhone?
Für Dateiverschlüsselung und einen Wiederherstellungsweg ohne Konto oder Anbieter-Server ist ArkWarden in diesem Vergleich die stärkste Wahl. Keepsafe und LockMyPix dokumentieren ebenfalls Dateiverschlüsselung, aber ihre Wiederherstellungs- oder Kontooptionen bringen andere Kompromisse mit sich. Apples verstecktes Album ist für Sichtbarkeit nützlich, nicht für die verschlüsselte Speicherung von Dateien.
Kann ich eine Foto-Tresor-App ohne Konto verwenden?
Ja. ArkWarden benötigt zum Entsperren oder Wiederherstellen des Tresors kein Konto, keine E-Mail-Adresse und keinen ArkWarden-Server. Stattdessen wird eine Wiederherstellungsphrase verwendet, die du selbst aufbewahrst. Auch LockMyPix unterstützt die grundlegende Nutzung ohne Konto, während die optionale Wiederherstellung per E-Mail die Server des Anbieters einbezieht.
Verschlüsseln Foto-Tresor-Apps Dateien oder verbergen sie sie nur?
Das hängt von der App ab, und der App-Store-Eintrag sagt dir normalerweise, was zutrifft. Einige Apps, darunter ArkWarden, Keepsafe und LockMyPix, nennen eine konkrete Verschlüsselungsmethode, die auf Dateien auf dem Gerät angewendet wird. Andere, darunter SPV Photo Vault und Calculator#, beschreiben in ihren eigenen Einträgen nur eine PIN- oder Passwortsperre, ohne eine Verschlüsselungsmethode zu nennen. Apples verstecktes Album verschiebt Fotos aus dem Blickfeld. Apple dokumentiert keinen eigenen Schlüssel für das versteckte Album, der von der Geräteauthentifizierung unabhängig ist.
Kann der Entwickler einer Tresor-App meine Fotos sehen?
Das hängt davon ab, ob die App ein Konto und einen Server hat. Die Support-Dokumentation von Keepsafe erklärt, dass die App nicht als vollständig wissensfreie App konzipiert ist und Daten in bestimmten Fällen, etwa bei einer Support-Anfrage oder einer gesetzlichen Verpflichtung, einsehen oder weitergeben kann. ArkWarden hat kein Anbieter-Konto und keinen serverbasierten Wiederherstellungsweg. Der Schlüssel, der den Tresor öffnet, wird nicht an ArkWarden gesendet.
Was passiert, wenn ich das Passwort meiner Tresor-App vergesse und nie eine Wiederherstellung eingerichtet habe?
Die meisten Tresor-Apps stellen den Zugriff über eine mit einem Konto verknüpfte E-Mail-Adresse wieder her, sodass ein Server beteiligt ist. Einige Apps, etwa SPV Photo Vault, weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Daten zusammen mit der App gelöscht werden, wenn diese deinstalliert wird, und dass es keinen Wiederherstellungsweg gibt, sofern die Dateien nicht vorher manuell exportiert wurden. ArkWarden erzeugt bei der Einrichtung auf deinem Gerät eine BIP-39-Wiederherstellungsphrase mit 12 oder 24 Wörtern, ohne E-Mail und ohne Server.
Ist eine kostenlose Foto-Tresor-App sicher?
Das hängt nicht nur davon ab, ob sie Geld kostet, sondern auch davon, wie sie finanziert wird. Eine kostenlose Stufe mit Werbung bedeutet, dass ein Werbenetzwerk Informationen darüber erhält, wie du eine Datenschutz-App nutzt. Das solltest du gegen den Wert dessen abwägen, was die App schützt. Kostenlos zu sein sagt außerdem nichts darüber aus, ob die App eine echte Verschlüsselungsmethode nennt. Prüfe beides getrennt: wie die App Geld verdient und was ihr Eintrag über die Verschlüsselung aussagt.
Bewahren Tresor-Apps Fotos in voller Auflösung und Qualität auf?
Das ist je nach App unterschiedlich, und in den Einträgen steht dazu nur selten etwas. Die Verschlüsselung selbst beeinträchtigt die Qualität nicht: Beim Entschlüsseln erhältst du genau die Bytes zurück, die verschlüsselt wurden. Die Qualität sinkt also nur, wenn eine App ein Foto vor dem Speichern neu kodiert oder die Größe verändert. ArkWarden verschlüsselt Fotos und Videos, die aus deiner Fotomediathek oder der Dateien-App importiert werden, genau in ihrem vorhandenen Zustand. Fotos, die mit der integrierten Kamera von ArkWarden aufgenommen werden, werden vor der Verschlüsselung als hochwertiges JPEG gespeichert: eine geringfügige Neukodierung und keine bytegenaue Kopie der Sensordaten. Bei jeder Tresor-App kannst du das mit einem Foto prüfen, dessen genaue Dateigröße und Abmessungen du kennst: Importiere es, exportiere es und vergleiche beides.
Können Polizei oder forensische Tools Fotos aus einer Tresor-App holen?
Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort, weil sich Tresor-Apps in genau den beiden Punkten unterscheiden, die dieser Leitfaden untersucht. Dateien, die hinter einer PIN-Sperre lesbar bleiben, können von jedem ausgelesen werden, der direkt auf den Gerätespeicher zugreift, da die Sperre nur den App-Bildschirm kontrolliert. Wenn ein Unternehmen deinen Zugriff zurücksetzen kann, kann eine rechtliche Anordnung über dieses Unternehmen wirken. Wenn dagegen ein zufälliger Hauptschlüssel auf deinem Gerät durch ein von dir gehaltenes Zugangsmittel entsperrt wird, wie bei ArkWardens Muster, existiert nirgendwo eine gespeicherte Kopie des Schlüssels, die jemand herausgeben könnte.
ArkWarden

Beide Fragen,
auf deinem Gerät beantwortet.

Zusammengefasst: Die meisten Foto-Tresore schützen den Zugang zu einer App. ArkWarden schützt die Dateien selbst und überlässt dir den Wiederherstellungsweg.

Jede Datei wird auf deinem Gerät verschlüsselt, mit einem zufälligen Hauptschlüssel, der durch dein Muster entsperrt wird. Kein ArkWarden-Konto, keine Werbung, kein ArkWarden-Server.

Scanne, um ArkWarden zu laden
Auf dem iPhone installieren. Kein Konto, keine E-Mail.
Richte deine Kamera auf den Code.
Im App Store laden
Nächster Leitfaden: Fotos verbergen oder verschlüsseln
AES-256-GCM für Dateien, ChaCha20-Poly1305 für den Index Hauptschlüssel durch dein Muster entsperrt, niemals übertragen Kein ArkWarden-Konto, keine Werbung, kein ArkWarden-Server